Neodym Ringmagnete (Seltene Erde NdFeB) – kundenspezifische Größen & Magnetisierung

Von Mikro- bis Großformat erstellen wir Ihr Angebot nach Zeichnung und Anwendung: Größe (OD/ID/H), Sorte + Temperaturklasse, Magnetisierung (axial/radial/diametrisch) und Beschichtung – damit Sie die Leistung unter realen Stahl- und Luftspaltbedingungen prüfen können.

Neodym-Ringmagnete

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Neodym-Ringmagnete

Seltenerd-Neodym-Ringmagnete (NdFeB) – oft auch als Magnetringe bezeichnet – sind Dauermagnete mit Mittelloch für eine wiederholgenaue Montage auf Wellen, Stangen und Befestigungselementen. In rotierenden Baugruppen (Motoren, Encodern, Lautsprechern, Kupplungen) macht diese Reproduzierbarkeit oft den Unterschied zwischen „Funktion auf dem Papier“ und stabiler Leistung im Dauerbetrieb.

Eine kurze Produktionsstunde: Die Güteklasse ist eine Materialspezifikation, keine garantierte Zugkraftangabe. In der Baugruppe bestimmen meist OD/ID/H, Magnetisierung (axial/radial/diametrisch) und der Luftspalt (z. B. Farbe, Klebeband, Epoxid, Gummi) die reale Leistung. Selbst dünne Schichten zählen – vergleichen Sie daher immer Zielstahl, Abstand und Zugrichtung, bevor Sie final spezifizieren.

Typische Anwendungen (Verwendung von Ringmagneten)

Neodym-Ringmagnete sind ideal, wenn Ihre Konstruktion eine zentrale Bohrung, wiederholgenaue Ausrichtung und einen kompakten Magnetkreis braucht – typisch für viele neodym-ringe im Maschinenbau.

In der Praxis sind Sorte/Temperaturklasse und Magnetisierung die wichtigsten Stellhebel:

  • Motoren und Rotoren - insbesondere radiale Neodym-Ringmagnete für kreisförmige Feldmuster

  • Drehgeber und Sensoren - axiale oder diametrale Anordnungen für Seiten- und Flächenablesung

  • Lautsprecher & Audio - ringförmige Magnetkreise und definierte Luftspalte

  • Magnetische Kupplungen - wellenmontierte Ausführungen mit kontrollierten Luftspalten

  • Vorrichtungen und Haltevorrichtungen - starke Neodym Ringmagnete, bei denen Konzentrizität zählt

  • Industrielle Baugruppen - kundenspezifische Ringmagnete für OEM-Anfertigungen und Nachbestellungen

Nennen Sie uns Belastungsrichtung (Zug oder Scherung), erwarteten Luftspalt und Zielstahl – wir empfehlen die kostengünstigste Konstruktion für Ihren Einsatzfall, nicht einfach „die höchste Güteklasse“.

Neodym-Ringmagnete
Neodym-Ringmagnete

Merkmale von Seltene-Erde-Neodym-Ringmagneten

Als Anbieter kundenspezifischer Neodym-Magnete liefern wir Mikroringe (winziger OD/ID) bis hin zu Neodym-Ringmagneten mit großem Durchmesser für industrielle Baugruppen. In OEM-Programmen entscheiden meist Toleranzen, Magnetisierung und Prüfaufbau – deshalb ist unser RFQ-Prozess klar und praxistauglich.

Wir können anpassen:

  • OD × ID × Dicke (mit engeren Toleranzen, falls erforderlich)

  • Güteklasse (N35-N55) und Temperaturklasse (H/SH/EH/AH, usw.)

  • Magnetisierungsrichtung (axial / radial / diametral)

  • Beschichtungen für Korrosionsschutz- und Handhabungsanforderungen

  • Prototypen → Nullserien → Serienproduktion, auf Wunsch mit Mustervalidierung

Neodym-Ringmagnete – Identifizierung der Abmessungen

Zur eindeutigen Spezifikation verwenden wir dieses Format:

  • D = Außendurchmesser (OD)

  • d = Innendurchmesser (ID)

  • H = Dicke (Höhe)

Beispiel (gerades Loch): D10 × d7 × H3 mm = OD 10 mm, ID 7 mm, Dicke 3 mm. Presspassung, Klebefuge oder Galvanikstapel bitte mit einrechnen – diese Schichten werden in der Praxis oft zum entscheidenden Luftspalt.

Neodym Ringmagnete gibt es typischerweise in zwei Lochformen:

  • Gerades Loch (Standardbohrung)

  • Senkbohrung (Schraubmontage)

Gerade Bohrung (Standardbohrung)

Ein gerades Loch wird vertikal durch den Magneten gebohrt, so dass er leicht auf eine Welle, eine Stange oder einen Befestigungsstift geschoben werden kann.

Senkbohrung (Schraubbefestigung)

Ein Senkringmagnet hat auf einer Seite eine konische Vertiefung, so dass eine Flachkopfschraube bündig sitzen kann.

Für versenkte Magnete empfehlen wir eine Bestätigung:

  • D = OD (Außendurchmesser)

  • M = Hauptdurchmesser (versenktes Hauptloch)

  • H = Dicke

  • Senkungswinkel (in der Regel 90°, aber nicht immer)

Beispiel (versenkt):
D10 × M7 × H2 mm bedeutet OD = 10 mm, Hauptdurchmesser = 7 mm, Dicke = 2 mm.
Bitte auch den Versenkungswinkel angeben.

Neodym-Ringmagnete
Neodym-Ringmagnete

Verfügbare Abmessungen

Verfügbare Größen für Neodym-Ringmagnete:

  • Außendurchmesser (OD): 1,5-300 mm (1/16 - 11 13/16 Zoll)

  • Innendurchmesser (ID): 0,4-250 mm (1/64 - 9 27/32 Zoll)

  • Dicke (H): 0,3-120 mm (1/64 - 4 3/4 Zoll)


Der größte Ring

Wir können große Neodym-Ringmagnete herstellen, wie z.B.:

  • OD 250 mm × ID 220 mm × H 60 mm

  • OD 80 mm × ID 50 mm × H 120 mm

(Wenn Ihr Ring groß ist, empfehlen wir dringend, die Zielstärke des Stahls und den Luftspalt zu überprüfen - sie bestimmen die tatsächliche Leistung oft mehr als die Güteklasse).


Der kleinste Ring (Micro)

Wir können Mikro-Neodym-Ringmagnete herstellen, wie z.B.:

  • OD 1,5 mm × ID 0,4 mm × H 0,3 mm

Anmerkung:

  • Großer Außendurchmesser bei sehr geringer Dicke ist bruchgefährdet.

  • Sehr dünne Ringwände erfordern ggf. besondere Handhabung und Verpackung.

Qualitäten von Neodym-Ringmagneten

Die meisten Neodym-Ringmagnete sind von N35 bis N55 spezifiziert. Wenn Wärme im Spiel ist, sind die Temperaturklassen (H / SH / UH / EH / AH) oft der Unterschied zwischen „auf dem Prüfstand bestehen“ und „im Einbau stabil halten“.

Eine praktische Kaufregel:

  • N42 ist ein solider Allround-Ausgangspunkt für viele OEM-Builds.
  • N52-N55 ist dann sinnvoll, wenn der Platz knapp ist und man nicht noch dicker werden kann.
  • Wenn Hitze unsicher ist, zuerst die Temperaturklasse erhöhen, bevor Sie eine höhere N-Zahl wählen.

Nennen Sie uns Arbeitstemperatur und eine eventuelle Farb-/Band-/Epoxidschicht – wir empfehlen die kostengünstigste Sorte für Ihren realen Luftspalt. (Lesen Sie mehr Details über die Magnetsorten)

Topfmagnet

Magnetisierungsrichtungen

Neodym-Ringmagnete werden in der Regel auf eine von drei Arten magnetisiert, und die Wahl der falschen Art ist ein häufiger Grund dafür, dass sich ein Design selbst bei hoher Qualität “schwach” anfühlt:

  • Axiale Magnetisierung - Pole auf den flachen Seiten; am besten, wenn das Ziel dem Magneten zugewandt ist
  • Radiale Magnetisierung - Pole rund um den Umfang; üblich bei Motorrotoren für gleichmäßigere kreisförmige Felder
  • Diametrale Magnetisierung - Pole auf gegenüberliegenden Seiten; nützlich, wenn ein Sensor von der Seite liest (viele Encoder-Anordnungen)

Schnelle Regel:Wenn Ihr Ziel die Fläche liest, beginnen Sie mit axial; wenn es die Seite liest, ziehen Sie diametral in Betracht; für Rotorfelder ist radial in der Regel der richtige Weg.

Magnetisierung Richtungen
Neodym-Ringmagnete

Zugkraft: Wie man “Stärke” richtig vergleicht (Vermeidung von Spezifikationsfehlern)

Die Zugkraftwerte werden meist an sauberem, flachem, dickem Stahl bei nahezu Null-Luftspalt gemessen. In realen Baugruppen verändert sich die Leistung u. a. durch Stahldicke/Material, Oberfläche, Luftspalt und Zugrichtung.

  • Dicke des Stahls und Material

  • Zustand der Oberfläche (sauber vs. lackiert/rauh)

  • Luftspalt (Farbe, Klebeband, Epoxid, Gummi, Kunststoffabdeckungen)

  • Zugrichtung (vertikaler Zug vs. Scherung/Rutschung)

Wenn hohe Haltekraft kritisch ist, validieren Sie mit Ihrer tatsächlichen Stahlplatte, dem Abstand und der Befestigungsmethode – so erhalten Sie belastbare Werte für Ihren neodym ringmagnet.

Wie man Neodym-Ringmagnete auswählt (Größe, Magnetisierung und Qualität)

  • Größe zuerst (Passform und Kraft): Bestätigen Sie zuerst OD × ID × Dicke und berücksichtigen Sie dann alles, was einen Luftspalt erzeugt (Beschichtung, Klebstoff, Farbe, Beschichtungen). Selbst ein kleiner Spalt kann die Haltekraft spürbar verringern.

  • Magnetisierung (Feldrichtung): Wählen Sie die Feldrichtung entsprechend der Art und Weise, wie Sie den Ring “lesen” oder verwenden: axial für stirnseitig ablesbare Sensoren, radial für Motorrotoren, diametral für seitlich ablesbare Sensoren.

  • Qualität und Temperatur: Wählen Sie N35-N55, wenn Sie ein höheres Festigkeitspotenzial wünschen, aber wenn Hitze im Spiel ist, sollten Sie auf H / SH / UH / EH / AH aufsteigen, damit die Leistung im realen Einsatz nicht nachlässt.

  • Beschichtung & Toleranz: Passen Sie die Beschichtung an Umgebung und Handling an: NiCuNi / Zn / Epoxid für unterschiedliche Anforderungen an Korrosion und Haltbarkeit. Wenn Positionierung kritisch ist, geben Sie Toleranzen an (OD/ID/H, ggf. plus Konzentrizität), um Ausrichtungsprobleme zu vermeiden.

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Lassen Sie uns gemeinsam Ihren großen Plan verwirklichen